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Regensburg, 19. April 2015

Die Bürokratie im Krankheitsfall

Die Liberalen Hochschulgruppen kritisieren die Tendenzen zur Schaffung bürokratischer Hürden, die einer ärztlichen Krankschreibung zu Prüfungen an einigen Universitäten im Wege stehen:

1. Prüfungsämter dürfen nicht die Befugnis besitzen, einzelne Symptome eines erkrankten Sudenten von diesem einzufordern und zu dokumentieren, um aus diesen Rückschlüsse auf ein begründetes Fernbleiben einer Prüfung zu ziehen. Solch eine Einschätzung obliegt allein dem behandelnden Arzt. Eine Dokumentation durch die Prüfungsämter halten wir besonders aus datenschutzrechtlichen Gründen für bedenklich und lehnen sie deshalb ab.

2. Für die Krankmeldung zu einer Prüfung sollte die ausformulierte Attestierung des behandelnden Arztes, dass der Patient nicht in der Lage sei, an der entsprechenden Prüfung teilzunehmen, genügen. Gesonderte Formulare des Prüfungsamtes, die noch am Tag der Krankmeldung vom behandelnden Arzt, zusätzlich zum eigentlichen Attest, ausgefüllt werden müssen, sind nichts anderes als bürokratische Ungeheuer.

Daniel Klein


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